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Die Sterne stehen

letzte Änderung
26 Dezember, 2014 

Connys Sammlung

Die vier Kerzen

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war still. So still, dass man h├Ârte, wie die Kerzen zu reden begannen.
Die erste Kerze seufzte und sagte: ÔÇ×Ich hei├če FREIDEN.
Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden. Sie wollen mich nicht.“
Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schlie├člich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte:
“Ich hei├če
GLAUBEN.
Aber ich bin ├╝berfl├╝ssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“
Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die Kerze war aus.

Leise und sehr traurig meldete sich die dritte Kerze zu Wort: ÔÇ×Ich hei├če
LIEBE.
Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.“
Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgel├Âscht.

Da kam ein Kind in den Raum. Es schaute die Kerzen an und sagte:
“Aber ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!“
Und fast fing es an zu weinen. Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort.
Sie sagte: ÔÇ×Hab keine Angst. So lange ich brenne, k├Ânnen wir auch die anderen Kerzen wieder anz├╝nden.

Ich hei├če
HOFFNUNG.
Mit einem H├Âlzchen nahm das Kind Licht von dieser Kerze und erweckte die anderen Lichter Friede, Glauben und die Liebe wieder zu Leben.

Eine sch├Âne, tiefsinnige Vorweihnachtszeit!

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